Fotos und Informationen
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BischofsgrünIm Maintal zwischen Schneeberg und Ochsenkopf |
Reiseberichte mit Bildern
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Auf einer Waldlichtung im Maintal im Fichtelgebirge zwischen Schneeberg und Ochsenkopf liegt die Gemeinde Bischofsgrün. Als "Bischofesgrune" wird es 1242 erstmalig urkundlich erwähnt, als Bischof Otto von Bamberg hier liegende Güter der Kirche übertrug. Entlang des Weißen Mains führte hier sicher eine Straße vom Bayreuther und Kulmbacher Land vorbei ins hohe Fichtelgebirge mit seinem regen mittelalterlichen Bergbau. |
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Im Süden thront der Ochsenkopf mit seinem hohen schlanken Fernsehturm über der Stadt. Vor der Wiedervereinigung war er noch höher und trug einen der stärksten Fernsehsender Deutschlands, absichtlich auf einer sehr niedrigen Frequenz, dem Kanal 4, um möglichst weit in die DDR senden zu können. Fast der gesamte Südteil konnte von hier (verbotenerweise) Westfernsehen "genießen". Der Aussichtsturm des Fichtelgebirgsvereins, genannt Asenturm, wirkt dagegen fast mikrig! |
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Über allen Gipfeln
Ist Ruh, In allen Wipfeln Spürest du Kaum einen Hauch; Die Vögelein schweigen im Walde. Warte nur, balde Ruhest du auch. |
"Wanderers Nachtlied"
schrieb Johann Wolfgang von Goethe am Abend des 6. September 1780 mit Bleistift an die Holzwand einer Jagdhütte auf dem Kickelhahn bei Ilmenau, heute als Goethehäuschen bekannt. |
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Die gefrorenen Spritzer des Springbrunnens
zeugen noch von der Kälte der Nacht im April. |
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Dir Mutter Natur
und deinen zwei Töchtern Flora und Fauna gehört ganz mein Herz. Welche von euch dreien soll ich heiraten? O Qual der Wahl! Paul Dürrbeck |
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Bänke am Waldrand laden zum Verweilen. |
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Das Steinerne Zelt
des toten Soldaten |
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Der eigentliche Ortskern von Bischofsgrün
ist verkehrsberuhigt und besitzt angenehmes kleinstädtisches Flair. |
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Die ehemalige Bahnstrecke zwischen Bischofsgrün und Bad Berneck entlang des
Weißen Mains wurde als
Radweg
ausgebaut.
Direkt am Weg liegt die Venedigerhöhle. Der Name Venediger entstand, als schon im frühen Mittelalter Glasmacher aus Venedig in Mitteleuropa Mineralien als Zuschlagstoffe für die Glasherstellung suchten. Es waren meist fremde unheimliche Abenteuerer, und die Ansässigen verstanden nicht so recht, was sie da suchten und wozu sie es brauchten. Überall verbreitete sich die Kunde: "Im Fichtelgebirge ist ein Stein, den der Bauer nach einer Kuh wirft, mehr wert als die Kuh!". So kam es, dass die Bodenschätze des Fichtelgebirges Mineraliensucher und Glücksritter aus aller Welt anzogen. Mit der Zeit bezeichnete man alle als Venediger aber auch Walen oder Welsche. Vielfach gingen sie auch ein in die deutsche Märchen- und Sagenwelt. |
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| Die Mineraliensucher folgten beim Graben meist sogenannten Pegmatit-Gängen. Das sind Spalten, die beim Erkalten im Gestein entstanden und in die dann von unten wieder flüssiges Gestein eindrang und langsam erkaltete. Sie enthalten oft begehrte Mineralien, manchmal in Form von Kristallen. | ||
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| Flussaufwärts von Bischofsgrün führt ein schöner Wanderweg durch das wildromantische Maintal zum Karches-See (auch Karches-Weiher) und der daran gelegenen Ausflugsgaststätte. | ||
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