Fotos und Informationen
aus Oberfranken und Tschechien

Der Fluss Eger,
Egertal und Egerland

Bilder und Reiseberichte
aus dem Fichtelgebirge


Die Egerquelle

Die Quelle der Eger

findet man am Nordhang des Schneeberges im Fichtelgebirge an der Straße von Weißenstadt nach Bischofsgrün.

Die heutige Quellfassung stammt von 1923. Zwölf Granitsteine von der Firma GRASYMA umrahmen den Quellaustritt. Sie tragen die Namen von Ortschaften, die sich an der Errichtung beteiligten: Weißenstadt, Marktleuthen, Eger, Königsberg, Falkenau, Elbogen, Karlsbad, Fischern, Klösterle, Kaaden, Saaz und Postelberg. Auf einem Granitquader wurde ein Gedicht eingemeißelt:
Als der Knabe kam zur Eger:
"Eger, sprich, wo eilst du hin?"
"Zu der Elbe," rauscht es reger,
"zu der Elbe muss ich ziehn!"
Als der Knabe kam zur Elbe,
war die Antwort inhaltsschwer,
donnernd braust zurück dieselbe:
"Und ich muss ins deutsche Meer!"


Ein markierter Wanderweg des Fichtelgebirgsvereins führt daran vorbei, der Quellenweg  Q .
Die Quelle der Eger
Wappen an der Egerquelle Gedicht an der Egerquelle

Die Alte Egerquelle

Die heutige Egerquelle ist übrigens nicht die ursprüngliche. Früher betrachtete man eine Quelle als die der Eger, die oberhalb der Weißenhaider Mühle am Hang des Schneebergs liegt. Ihren Flusslauf bis zur Mündung in die Eger nennt man heute Zinnbach, ein Hinweis auf den alten Zinnbergbau bei Weißenhaid und Schönlind. Neben einer Hütte aus neuerer Zeit liegt ein kleiner Weiher, darüber sprudelt Wasser aus einem Brunnen. Auf alten Karten ist die Alte Egerquelle neben einer Hütte eingezeichnet. Wo die alte Hütte stand, ist allerdings heute nur noch zu vermuten und von der alten Quellfassung ist auch nichts mehr zu sehen. Ich nehme entweder den Weiher oder den darüberliegenden Brunnen als Alte Egerquelle an. Die Eger und die Alte Eger vereinigen sich bei Voitsumra, bevor sie gemeinsam in den Weißenstädter See fließen.
Weiher und Waldhütte an der Alten Egerquelle Brunnen - Alte Egerquelle Zinnbach oder Alte Eger

Weißenstadt

Die Eger und die Alte Eger, alias Zinnbach, vereinigen sich bei Voitsumra, bevor sie gemeinsam in den Weißenstädter See fließen und danach Weißenstadt durchqueren.

 Weißenstadt und Weißenstädter See
Weißenstadt und Weißenstädter See

Thuswasserfall

Der "Thus" bei Röslau

Nach ihrem weiteren Weg durch das Dorf Franken durchfließt die Eger ein enges steiniges Tal, genannt den "Thus". Der Überlauf eines Mühlgrabens bildet den bekannten Thuswasserfall. Das Wort "Thus" kommt übrigens von "Tosen". Das Tosen bezieht sich natürlich nicht auf den Wasserfall, denn der entstand später bei der Anlage des Mühlgrabens, vielmehr ist damit das Rauschen über die Steine im Talgrund gemeint. Alljährlich zu Pfingsten feiert man hier ein Waldfest, das beliebte Thusfest. Im Winter bilden sich bizarre Eiskaskaden. Leider ist das Spektakel nicht immer zu sehen, da das Wasser des Mühlgrabens inzwischen zur Stromerzeugung genutzt wird.
Eiskaskaden am Wasserfall

Thus der Eger in Neumühle bei Marktleuthen

Marktleuthen


Auch  Marktleuthen, die kleine Stadt im Egertal, mit ihrem markanten Kirchturm mit Zwiebeldach, besitzt einen Thus. Hier tost es allerdings nur noch, wenn die Eger viel Wasser führt, denn auch hier wird ein Teil des Flusses zur Energiegewinnung abgezweigt.
Sonnenuntergang hinter dem Kirchturm von Marktleuthen
Eisenbahnbrücke - Eisenbahnviadukt Zahlreiche Brücken und Stege überqueren im Stadtgebiet die Eger. Am markantesten ist der 1877 aus Granitsteinen errichtete Eisenbahn-Viadukt. Der Granit für die Eisenbahnbrücke wurde in einem nicht weit entfernten Steinbruch am Bibersberg gewonnen.

An einer Straßenbrücke steht ein Standbild auf einem Granit-Findling: Der Rußbuttenträger. In der waldreichen Gegend war das Handwerk der Pech- und Rußbrenner zu Hause. In besonderen Öfen wurde Ruß erzeugt, der in kleinen Butten transportiert und vor allem für Schuhcreme und Wagenschmiere verwendet wurde.

Hinter dem Wohnmobilstellplatz in Marktleuthen lebt übrigens z.Zt ein  Nutria in der Eger.
Der Rußbuttenträger an der Egerbrücke in Marktleuthen
Egersteg in Marktleuthen
Überschwemmung durch die Eger in Marktleuthen Hochwasser, das die Eger im engen Tal am Thus bei  Neumühle mit tosender Geschwindigkeit bewältigt, drängt sie im weiten Tal in Marktleuthen in die Breite. Dass man dort keine Häuser baut, haben die Marktleuthener schon vor Jahrhunderten gelernt, deshalb verursacht ihr Hochwasser bei uns keine Schäden. Die Stadt verdankt ihre Entstehung auch einer Furt über die Eger an einer breiten und natürlicherweise seichten Stelle. Hochwasser der Eger in Marktleuthen

Der Fluss Eger bei Neudorf im Winter Wo die Eger schnell fließt, friert sie im Winter nur selten zu. An anderen Stellen lässt das kalte Fichtelgebirgsklima oft eine geschlossene Eisdecke auf dem Fluss entstehen.

Links die Eger bei  Neudorf und rechts im Stadtgebiet von Marktleuthen.
Die Eger in Marktleuthen

Bei Neumühle, einem Ortsteil von Marktleuthen, zwängt sich die Eger durch ein enges Tal, dass sie sich im Lauf der Jahrtausende selbst geschaffen hat, deshalb nennt man die Stelle auch Egerdurchbruch. Früher nannte man den Bereich auch "Thus", was von "tosen" kommt. Ein starkes Tosen kann man heute allerdings nur noch bei hohem Wasserstand erleben, da schon vor Neumühle ein Großteil des Egerwassers für ein Elektrizitätswerk abgezweigt wird. Im Dorf selbst zweigt wiederum der Mühlgraben für die Eckenmühle ab. Im Video rechts sehen Sie die Restwassermenge bei normalem Wasserstand.

Wendenhammer

Bei  Wendenhammer, führt eine Bogenbrücke aus Granit über die Eger. Der Bayreuther Markgraf Friedrich zu Brandenburg-Kulmbach ließ sie 1738 errichten, damit er trockenen Fußes vom Parforce-Jagdgarten Rondell in die Wälder des Eichelberges und des Lenkers überwechseln konnte. Im nahen Kaiserhammer besaß er ein großes Jagdschloss.

Ganz rechts der Mühlgraben des ehemaligen Hammerwerks.
Wendenhammer an der Eger

Unterhalb Marktleuthens erreicht der Fluss einen Abschnitt, in dem er schon seit dem Mittelalter immer Schwerarbeit verrichten musste. Ortschaften, die nach früher hier betriebenen Hammerwerken benannt sind, zeugen vom regen historischen Bergbau im Fichtelgebirge: Wendenhammer, Kaiserhammer, Schwarzenhammer, Stabhammer, Hendelhammer, Leupoldshammer. Hier wurde das Eisenerz weiterverarbeitet, das in Bergwerken wie  Fichtelberg und  Arzberg gewonnen wurde:

Hendelhammer

Hier findet man am Talhang den Herrgottstein. Schüsselartige Vertiefungen, die durch natürliche Verwitterungsvorgänge entstanden, laden zum Rasten. Der Sage nach verursachte sie jedoch der Herrgott, als er auf Erden wandelte und sich hier ausruhte. Wer es ihm nachtut, von dem fällt schlagartig sämliche Müdigkeit ab und er kann erfrischt des Weges ziehen. Ich hab's ausprobiert, der Erfolg war mäßig!

Bei Ausgrabungen wurden hier Menschenknochen, ein Steindolch aus Chalzedon und ein Steinbeil aus der Jungsteinzeit gefunden. Man nimmt an, dass es sich um Opfergaben an einer Kultstätte handelt. Auch mit esoterischen Geraden und Kraftorten quer durch das Fichtelgebirge bringt man den Herrgottstein in Verbindung.
Der Herrgottstein bei Hendelhammer

Leupoldshammer

Im Jahr 1805 errichteten die Gebrüder Leupold hier einen Waffenhammer und stellten landwirtschaftliche Geräte und Haushaltsgegenstände her. das heutige Wasserkraftwerk besitzt eine Staumauer, welche die Eger zu einem Stausee anstaut. Obwohl der See durchaus auch ökologischen Nutzen hat und viele Tiere sich hier wohlfühlen, sind die zahlreichen Elektrizitätswerke im Egertal nicht unumstritten. Wehre und Staudämme verhindern vor allem die Wanderung der Fische flussaufwärts, was man durch sogenannte Fischtreppen auszugleichen sucht. Bei Ausleitungen durch Wehre wird meist eine Mindestwassermenge vorgeschrieben, die dem natürlichen Flussbett verbleiben muss, damit dieses nicht vollständig austrocknet.
Fischtreppe an der Eger
Wasserkraftwerk Leupoldshammer Graureiher im Stausee

Wehranlage an der Eger im Wellertal Im Egertal unterhalb von Leupoldshammer ließ ein Johann Christoph Weller im 17. Jahrhundert nach alten Quellen einen Hochofen, Frischfeuer, Blechhämmer und ein Zinnhaus errichten. Mit dem Zinn, das an vielen Stellen im Fichtelgebirge gewonnen wurde, wurde wahrscheinlich das hergestellte Eisenblech zu Weißblech veredelt. Heute heißt dieser Fluss-Abschnitt deshalb

Wellertal.

Mehrere Wasserkraftwerke sind hier angesiedelt, die das Wasser der Eger nutzen. Dazu leiten sie einen Teil des Flusswassers in Kanäle, die teilweise auch den alten Mühlgräben entsprechen. Diese haben möglichst wenig Gefälle, um so einen Höhenunterschied zum Fluss zu erreichen. Das Wasser mit dem höheren Niveau konnte früher über ein Mühlrad geleitet werden, heute fließt es durch Turbinen, die mittels Generatoren Strom erzeugen.
Mühlgraben und Kraftwerkskanal im Wellertal

Wasserkraftwerk Hirschsprung an der Eger Ein über 3 km langer Kraftwerkskanal endet beim Wasserkraftwerk Hirschsprung. Der Höhenunterschied des ankommenden Wassers zum Talgrund beträgt 30 m. In zwei Rohren fällt es nach unten und treibt die Turbinen an. Errichtet im Jahr 1921, bezieht sich der Name auf in der Nähe gelegene Felsformationen. Auf ihnen soll 1670 ein Hirsch mit seinem Geweih einen Wolf in den Abgrund geschleudert haben. Weiter egerabwärts steht noch das Kraftwerk Neuhaus. Elektrizitätswerk Hirschsprung im Wellertal

Hammermühle Unmittalbar an der tschechischen Grenze erreichen wir die Hammermühle. Hier befand sich schon ab dem 15. Jahrhundert ein Eisenhammerwerk, betrieben mit der Wasserkraft der Eger. Die Hammermühle bei Hohenberg an der Eger

Oberhalb der Hammermühle zweigt der Mühlbach ab, der früher das Mühlrad antrieb. Dort rauscht die Eger über ein felsiges Wehr.

Die fast immer künstlich angelegen Mühlbäche werden bei uns als Mühlgraben bezeichnet.

Das Confinhaus Gegenüber der Hammermühle steht an der Eger das Confinhaus. Der Name bedeutet im Lateinischen so viel wie an der Grenze gelegen. In Zeiten von Pest und Cholera waren hier sogenannte Confinwachen stationiert, die ein Übergreifen der Seuche verhindern sollten. Heute findet man hier einen Grenzübergang für Wanderer, der nur tagsüber überschritten werden darf. Das Confinhaus an der Eger

Burg Hohenberg

Hohenberg an der Eger

Unterhalb des Wellertals schlängelt sich der Fluss um das auf einem Hügel gelegene  Hohenberg mit der einzigen noch vollständig erhaltenen Burganlage des Fichtelgebirges.

Nahe der Eger, die hier schon Grenzfluss zu Tschechien ist, sprudelt die Karolinenquelle, ein eisenhaltiger Sauerbrunnen.
Die Karolinenquelle bei Hohenberg

Naturschutzgebiet Rathsam Bei der Ortschaft Fischern, nicht weit von Hohenberg, verlässt die Eger  Deutschland nach  Tschechien Kurz vorher nimmt sie noch den Fluss Röslau auf. Beiderseits der Grenze ist das Egertal hier Naturschutzgebiet, benannt nach dem ehemaligen Dorf Rathsam, das in Tschechien lag, aber deutsche Bewohner hatte, und nach dem 2. Weltkrieg wegen seiner Grenznähe zerstört wurde. Die Eger darf ihre Mäander ziehen, auch mal ihr Flussbett verändern und über die Ufer treten. Naturschutzgebiet Rathsam an der Eger

Graureiher In dem großen Feuchtgebiet können Graureiher und  Kormorane jagen, ohne Angst vor Verfolgung haben zu müssen. Naturschutzgebiet Sandgrube Pomezna
Auch die große ehemalige Sandgrube Pomezna ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen und bietet den eher Trockenheit und Wärme liebenden Arten Schutz.

Böhmisch Fischern, Sauerbrunnen Ebenso zerstört wurde Böhmisch Fischern, der Teil des Dorfes, der jeseits der Grenze lag. Diese Gebiete waren Sperrgebiet und alle Ansiedlungen wurden dem Erdboden gleichgemacht. Heute sind meist nur noch Grundmauern erhalten. Auf einer Info-Tafel sind alte Fotos abgebildet. Ein Mann erklärte uns, dass er der kleine Junge auf dem alten Foto ist. Hier entspringt ein Sauerbrunnen, ein "eisenhaltiger Säuerling", der wahrscheinlich mit der Carolinenquelle auf der deutschen Seite zusammenhängt. Böhmisch Fischern

Egerbrücke In Tschechien angelangt, überquert eine etwas abenteuerlich anmutende Brücke aus Stahlträgern die Eger. Sie gehört zu einem Grenzweg aus Beton-Elementen, den die Grenztruppen zur Überwachung des Eisernen Vorhangs verwendeten. Bei der  deutsch-deutschen oder innerdeutschen Grenze hießen diese Straßen Kolonnenweg. Hatte ein Flüchtling am weiter im Hinterland gelegenen Zaun stummen Alarm ausgelöst, konnten die Grenztruppen auf diesen Wegen noch vor ihm die Grenze erreichen und so die Flüchtenden lebend fassen. Grenzweg oder Kolonnenweg

Burgturm in Markhausen (Pomezná) Ein weiteres Dorf, das die Spaltung Europas nach dem Zweiten Weltkrieg nicht überlebt hat, ist

Markhausen.

Als Besonderheit blieb hier jedoch ein Burgturm erhalten, der wahrscheinlich aus dem 15. Jahrhundert stammt. Im 17. Jahrhundert wurde er als Befestigungsanlage nicht mehr benötigt und in eine Mühle integriert. Markhausen hatte vor dem Zweiten Weltkrieg noch 180 Einwohner. Heute befindet sich hier ein Wohnhaus und ein Elektrizitätswerk, und diese Ansiedlung heißt jetzt Pomezná.

 Markhausen in Böhmen
Der Burgturm Markhausen im Jahr 1881

Portal des Burgturms von Markhausen in Tschechien Der Burgturm von Markhausen in Böhmen
um 1900 als Teil einer Mühle
Der Burgturm von Markhausen als Teil einer Mühle
Markhausen in Böhmen (heute Tschechien)

Bei Markhausen (Pomezná) wird die Eger, die jetzt Ohře heißt, das erste Mal in Tschechien zur Energiegewinnung angestaut. Mit einem kleinen privaten Wasserkraftwerk werden im Sommer 30 kW und im Winter 60 kW elektrische Energie erzeugt. Die Kraft einer Francis-Turbine wird mit sechs Keilriemen auf einen Generator übertragen. Nach dem Passieren dieser Staustufe ergießt sich die Eger in den Skalka-Stausee, der von der 9 km entfernten Staumauer in Eger (Cheb) bis hierher zurückreicht.
Wasserkraftwerk, Elektrizitätswerk Stauwehr an der Eger vor dem Skalka-Stausee Stauwehr an der Eger zur Energiegewinnung

Der Eger-Staudamm in Cheb erzeugt den Skalka-Stausee

Skalka-Stausee

Im Stadtgebiet von Eger (Cheb) steht der Staudamm, der den Skalka-Stausee bildet. Er dient dem Hochwasserschutz, der Stromerzeugung und sorgt für eine gleichmäßigere Durchflussmenge der Eger für nachfolgende Kraftwerke und die Industrie, die Egerwasser benötigt. Der Stausee wird aber auch touristisch und als Erholungsgebiet genutzt. Das Wasserkraftwerk am Damm besitzt zwei Kaplanturbinen mit insgesamt 740 Kilowatt elektrischer Leistung.
Am Skalka-Stausee in Eger (Cheb)
Grenzenlose Landesgartenschau im Egertal in Cheb

Die Stadt Eger (Cheb)


Im Jahr 2006 fand im Egertal in Cheb die Grenzenlose Landesgartenschau statt, die sich die Stadt Eger und  Marktredwitz in  Oberfranken teilten.

 Die Stadt Eger (Cheb)
Der Fluss Eger(Ohře) in der Stadt Eger (Cheb)

Der Egergraben ist ein geologisch sehr aktives Gebiet. Diesem Umstand verdanken die Heilbäder  Franzensbad, Marienbad und Karlsbad, das sogenannte Bäderdreieck, ihre Sauerbrunnen, die eisenhaltigen Säuerlinge. Die vulkanische Aktivität kann man bei den Gasquellen im Sumpfgebiet Soos bei Franzensbad anschaulich erleben. Rechts die Mofette Bublak etwas weiter östlich, die blubbernd Kohlendioxid und Helium abgibt. Das aktive Magma in ca. 30 km Tiefe verursacht auch die hier immer wieder auftretenden Erdbeben. Da sich die Spannungen im Untergrund durch diese Schwarmbeben alle paar Jahre ausgleichen können, sind sie gottseidank nur schwach und verursachen normalerweise keine Schäden.

Der Eger-Ellbogen bei Elbogen (Loket) Weiter östlich vollführt die Eger einen scharfen Knick, um einen Hügel zu umfließen. Die Form des Flusses gab der zugehörigen Stadt mit der Burg auf dem Hügel ihren Namen:

 Elbogen (Loket)
Burg Elbogen (Loket) an der Eger

Hans-Heiling-Felsen im Egertal Flussabwärts von Loket wird die Eger gern für Bootsfahrten genutzt. Man kann sich am Ortsrand von Elbogen ein Boot leihen und entspannt bis zu den  Hans-Heiling-Felsen rudern. Von dort kann man die Boote und sich selbst wieder zum Ausgangspunkt zurückbringen lassen. Sowohl von Karlsbad als auch von Loket aus kann man zu den Hans-Heiling-Felsen (tschechisch Svatosské skály) auf gut ausgebauten Wanderwegen die Eger entlang wandern. Ein Restaurant bietet dort Essen und Trinken für das leibliche Wohl und eine Hängebrücke für Fußgänger überspannt die Eger. Bootfahren auf der Eger

Weiter östlich durchfliesst die Eger  Karlsbad. Mit Marienbad und Franzensbad bildet es das Böhmische Bäderdreieck. In Karlsbad sprudeln warme Mineralquellen, deren Mineraliengehalt so hoch ist, dass sich von ihm überflossene Gegenstände schon nach kurzer Zeit mit einer Mineralienschicht überziehen und durchflossene Rohre mit der Zeit zusetzen. Schon Johann Wolfgang von Goethe besaß eine von Sprudelstein überzogene Rose, deshalb werden sie auch Goethe-Rosen genannt. Der auffallende Fluss durch die bekannte Karlsbader Altstadt ist übrigens nicht die Eger, sondern die Tepl (Teplá), die noch im Stadtgebiet in die Eger mündet.
Die Eger bei Karlsbad Mündung der Tepla in die Eger in Karlsbad Sprudelstein-Rose aus Karlsbad
Die Eger bei Karlsbad Mündung der Tepla in die Eger Sprudelstein-Rose aus Karlsbad






Bücher







  Fichtelgebirge
 Marktleuthen Der Schneeberg im Fichtelgebirge
 Kirchenlamitz, Burgruine Epprechtstein Der Ochsenkopf
 Weißenstadt, Weißenstädter See Historisches Bergwerk Weißenstadt
 Wunsiedel, Luisenburg-Festspiele Besucherbergwerk Fichtelberg
 Thierstein, Burgruine Der Waldstein bei Weißenstadt
 Röslau Der Rudolfstein bei Weißenstadt
 Bischofsgrün Der Große Kornberg
 Bad Berneck Die Kösseine
 Bad Alexandersbad Hohenberg, Burganlage
 Arzberg, Mittelalterfest Egertal und Egerland
 Marktredwitz, Landesgartenschau Schwarzenbach an der Saale
 Warmensteinach Die Königsheide
 Fichtelsee, Fichtelberg Der Steinberg
 Mehlmeisel, Wildpark, Klausenlift Goldkronach
 Prinzenfelsen, Girgelhöhle, Silberhaus Die Platte
 Schönwald, Grenzdörfer zu Tschechien Die Hohe Mätze (Hohe Matze)
  Oberfranken
 Bayreuth
 Kulmbach
 Die Plassenburg
 Bamberg
 Fichtelgebirge
 Festspielstadt Wunsiedel
 Burgruine Lichtenberg
 Fränkische Schweiz
 Die ehemalige innerdeutsche Grenze



Fotos und Reiseberichte mit Bildern, Kuriositäten