Burgruine Epprechtstein

im Fichtelgebirge

Burgruine Epprechtstein im Fichtelgebirge
Burgruine Epprechtstein
 Kirchenlamitz
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Epprechtstein im Fichtelgebirge Epprechtstein im Fichtelgebirge Epprechtstein im Fichtelgebirge
Burgruine Epprechtstein Die Burgruine Epprechtstein befindet sich auf einer 797 m hohen Anhöhe bei Kirchenlamitz (Buchhaus) im nördlichen Fichtelgebirge.

Um 1200 wurde sie von den Herren von Eckebretsteine aus Granitquadern erbaut. Anfang des 14. Jahrhunderts verkam sie zum Raubritternest und wurde deshalb 1352 von Truppen der Burggrafen von Nürnberg, die seit 1340 auch auf der Plassenburg in Kulmbach residierten, erobert. Von hier aus erwarben sie nach und nach das gesamte Fichtelgebirge und teilten es in 6 Verwaltungsbezirke, woraus später die bekannten Sechs Ämter wurden, daher der Name Sechsämterland. 1553 wurde die Burg im zweiten Märkgräfler-Krieg zerstört. Seitdem stehen nur noch die Außenmauern.

Von einer hölzernen Aussichtskanzel kann man einen weiten Blick über unsere Heimat genießen.
Burgruine Epprechtstein von Osten
Epprechtstein - Aussicht Richtung Osten Burgruine Epprechtstein von Westen

Steinbruch auf dem Epprechtstein Die Granitgewinnung hat in den Epprechtstein und die Umgebung tiefe Löcher gefressen. Wandert man den Steinbruchwanderweg, kann man die alten Steinbrüche und auch die Arbeitsweise erforschen. Man beginnt am besten in Buchhaus, das sowohl von Kirchenlamitz als auch von Weißenstadt auf einem Fahrradweg zu erreichen ist, der auf der alten Lokalbahnstrecke verläuft, über die viele der gebrochenen Steinblöcke abtransportiert wurden. Steinbruch auf dem Epprechtstein

Erzeugnisse aus Granit
Erzeugnisse aus Granit
Steinbruch auf dem Epprechtstein
Auf Info-Tafeln ist beschrieben, wie die Menschen früher die Steine brachen und welche Erzeugnisse daraus hergestellt wurden. Die Spuren der Arbeit und auch teilweise fertige Erzeugnisse sieht man auf Schritt und Tritt.

Man bekommt auch Gelegenheit, seine eigenen Fertigkeiten zu erproben.
Steinbruch auf dem Epprechtstein
Steinbruch auf dem Epprechtstein

Steinbruch auf dem Epprechtstein Historische Beförderungsmittel für Schiene und Straße.

Später arbeitete man mit Sprengstoff. Die Unterstände, in denen sich die Arbeiter bei Sprengungen zurückzogen, sind noch vielfach zu sehen.

Unterstellhütten für die Wanderer sind auch vorhanden.
Steinbruch auf dem Epprechtstein

Steinbruch auf dem Epprechtstein Steinbruch auf dem Epprechtstein Steinbruch auf dem Epprechtstein

Luisentisch auf dem Epprechtstein Nicht weit unterhalb des Gipfels kommt man zum Luisentisch. Woraus sollte er anderes sein als aus Granit. Der Platz ist benannt nach dem preußischen König Friedrich Wilhelm III. und seiner Gemahlin, Königin Luise, die 1805 von Alexandersbad aus den Epprechtstein besuchten.

Hier soll der König durch eine Reiterstafette erfahren haben, daß Napoleon den Rhein überschritten hat. Die Gegend war seit 1792 preußisch, bis Napoleon sie ein Jahr später besetzte.

Nach dieser Königin wurde damals auch die Luisenburg benannt.
Der preußische König Friedrich Wilhelm III. und Königin Luise








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