Fichtelgebirgsautobahn, auch "B303 neu" genannt |
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Das Staatliche Bauamt Bayreuth plant(e?) im Auftrag unserer Bundesregierung in
Berlin
eine Ost-West-Transitautobahn quer durch den Naturpark Fichtelgebirge! |
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Lt. Frankenpost vom 31.1.09, Seite 1 und 6, teilte der Bayerische Innenminister
Joachim Herrmann am Vortag in einer Pressekonferenz mit, dass eine
autobahnähnliche Trasse durch das Fichtelgebirge nicht gebaut werde. Stattdessen
soll die bestehende B-303 verbessert und ein Schutz der Anwohner geschaffen
werden.
Könnte ich diese Seite dann nicht einfach löschen? Aus zwei Gründen (noch) nicht:
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Über den Bedarf einer autobahnähnlichen Straße in diesem Bereich kann man sich noch streiten (nach den neuen Verkehrszählungen eigentlich nicht!). Die Trassenführung so weit nördlich zu legen ist jedoch unsinnig und skandalös, was im Folgenden erklärt wird. |
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Die geplante Fichtelgebirgsautobahn, von den Befürwortern verharmlosend "B303 neu" genannt, soll eine Transitautobahn für den überörtlichen Ost-West-Verkehr werden. Wie auf dem Kartenausschnitt skizziert, soll diese bei Gefrees in die A9, eine Nord-Süd-Autobahn (!!!), einmünden. In dem Abschnitt zwischen der Einmündung und dem Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach, wo die A70 als Verbindung nach Westen weiterführt, addiert sich der Ost-West-Verkehr zum Nord-Süd-Verkehr. Ausgerechnet in diesem Teilstück liegen die berüchtigte "Schiefe Ebene" und die Ausfahrt Bad Berneck, das schon jetzt unfallträchtigste Teilstück der A9 in ganz Nordbayern. Ein Verkehrskollaps dort ist dann vorprogrammiert. |
| Bei einer Info-Veranstaltung am 25.10.07 im Marktleuthener Stadtrat wurde Baurätin z.A. Winkler auf die Zusatzbelastung der A9 im Bereich Schiefe Ebene angesprochen. Sie erklärte, daß die A9 in diesem Bereich mit 60 000 Fahrzeugen pro Tag nur zu 60% ausgelastet sei und leicht noch den zusätzlichen Verkehr bewältigen kann! Die "Kapazität" einer sechsspurigen Autobahn wird einfach mit 100 000 Fahrzeugen pro Tag angesetzt. Für eine kerzengerade Autobahn in der Ebene offenbar genauso wie für die kurvige und bergige Schiefe Ebene! Wer wie ich diese Strecke fast jeden Tag fährt, kann das Gegenteil bezeugen. Da bilden sich manchmal Staus ohne irgendeine Ursache, einfach so! Die Autobahnausfahrten Bad Berneck und Marktschorgast kann man fast täglich im Radio hören. | |
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Die Bezeichnung "B303 neu" suggeriert eine "Verlegung" der alten B303. Aber der
Neubau der neuen Trasse bedeutet einen
zusätzlichen
Landverbrauch! Die alte Straße wird deswegen ja nicht abgebaut oder
renaturalisiert, sie wird in ihrer jetzigen Breite einschließlich der dann
völlig überflüssigen vierspurigen Bereiche am Silberhaus, zwischen Bad
Alexandersbad und Marktredwitz und bei Bischofsgrün
zusätzlich erhalten bleiben und unterhalten werden müssen.
Bei Bischofsgrün baut man z.Zt. mit gewaltigem Aufwand ein Teilstück vierspurig (s. links). Zwischen Bad Alexandersbad und Marktredwitz und zwischen Silberhaus und Tröstau sind schon große vierspurige Teile vorhanden. Sollte wirklich eine andere, völlig neue Trasse gebaut werden, sind diese nutzlos. Das wäre ein Schildbürgerstreich erster Ordnung! "Liebe" Politiker und Straßenplaner: So etwas kann man nur machen, wenn es nicht das eigene Geld kostet!!! Ihr verschleudert unsere Steuergelder!!! (Es sind ja "nur" 400 bis 600 Milionen Euro für eine neue Trasse!) Man kann den Bogen aber auch überspannen und dann wundert ihr euch, wenn's plötzlich heißt: Wir sind das Volk! |
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Jede neue Trasse, die nicht hier auf der B303-alt verläuft, bedeutet, daß der Naturpark von zwei Trassen durchschnitten wird!!! |
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Es stellt sich die Frage, warum das Bauamt Bayreuth so plant (planen muß?),
obwohl sie das doch wissen.
Die Antwort ist einfach:
In und um Bayreuth gibt es einflussreiche Politiker, die natürlich den Verkehr
nicht vor ihrer Haustür und vor der Haustür ihrer Wähler haben möchten.
Als Beispiel seien nur der
ehemalige Bayreuther Landrat Dr. Dietel
und
der
Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk
genannt.
* (Neue Aussage siehe weiter unten) Bei der Demo in Bischofsgrün hat es Dr. Dietel ganz deutlich gesagt: Er wird dafür sorgen, daß Bischofsgrün und Bad Berneck vom LKW-Verkehr befreit werden und ein "Verkehrsweg" weiter nördlich gebaut wird. Es hörte sich an wie eine Wahlkundgebung! Dann ist ihm auch noch ein Fehler unterlaufen: Er sagte, er wolle keine Trasse durch den Naturpark Fichtelgebirge, deshalb sollte diese weiter nördlich verlaufen. Wahrscheinlich endet das Fichtelgebirge seiner Meinung nach beim Schneeberg und dem Landkreis Bayreuth!!! Herr Dr. Dietel, auch die nördlichen Trassen verlaufen alle durch den Naturpark Fichtelgebirge! |
Demo auf der B303 am 27.4.07 in Bischofsgrün Foto: Erwin Purucker |
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Für wie dumm manche Politiker das Volk halten sieht man an folgender
absichtlichen Milchmädchenrechnung:
Der CSU-Politiker K. soll geäußert haben, er wolle die Lösung mit dem geringsten Flächenverbrauch. Das hört sich doch prima an, direkt ökologisch, dem kann doch jeder zustimmen, oder? Kaum zu glauben, wenn man den vorigen Absatz gelesen hat. Die Erklärung ist jedoch verblüffend: Er meinte, die Lösung mit dem geringsten Flächenverbrauch ist die kürzeste Verbindung zwischen Schirnding und der A9. Diese führt tatsächlich ziemlich weit nach Norden und die alte Trasse der B303 ist etwas länger. Was er aber total unterschlug: Wird eine neue Trasse im Norden gebaut, dann haben wir zwei (in Worten: zwei) Trassen, die neue im Norden und die schon gut ausgebaute alte B303! Man muß also den etwas verringerten Flächenverbrauch wegen der kürzeren Verbindung annähernd mit 2 multiplizieren, und dann sieht der Vergleich ganz anders aus! Das weiß er auch, aber seine Argumentation hat eben ganz andere Gründe, keine ökologischen! Und die dann überlastete A9 an der Schiefen Ebene ist ihm auch egal, Hauptsache der Verkehr ist weg von seinem Wahlkreis und Wohnort. |
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Die Begründung der Befürworter einer nördlichen Trasse:
Es geht nicht anders, eine Südumgehung ist zu teuer, die Trasse der jetzigen B303 geht zu hoch ins Gebirge, ist weiter unten zu eng und außerdem sind die nördlichen Trassen das Ergebnis umfangreicher Untersuchungen wie z.B. der Raumempfindlichkeitsanalyse, zu finden Was nicht verraten wird: Das Ergebnis noch so umfangreicher Untersuchungen kann man ganz leicht vorausbestimmen. Wenn man z.B. nicht will, daß die Trasse entlang der alten B303 läuft, legt man einfach fest, daß es unmöglich ist, eine Autobahn über 600 m Meereshöhe zu bauen. Und, ach wie wundersam, zeigt jede noch so teuere und umfangreiche Untersuchung in diesem Gebiet einen unüberwindlichen, tiefroten "Raumwiderstand" an. Und auf ganz wundersame Weise sind die Planer überhaupt nicht mehr dafür verantwortlich, wo die Trasse verläuft, denn die ist ja das Ergebnis "umfangreicher Untersuchungen". Nach diesen Vorgaben dürften z.B. in den Alpen überhaupt keine Autobahnen gebaut werden! Plötzlich, ab einem bestimmten Tag im Sommer 2007, spielt die Höhenlage überhaupt keine Rolle mehr, jetzt muß der Schutz des Luchses herhalten! Frau Winkler begründete es im Oktober 2007 in Marktleuthen z.B. mit dem Schutz des Luchses im Schneeberg-Ochsenkopf-Gebiet. Mit eindrucksvollen Fotos hat es der Naturfotograf
Genau so ist es mit der Südumgehung des Fichtelgebirges: Wie verzweifelt die Bayreuther versuchen, die nördliche Trasse billiger und besser aussehen zu lassen, sieht man auch daran, daß das Bauamt bei der Kalkulation für die Waldsteinuntertunnelung anfangs nur eine Röhre, d.h. einen zweispurigen Ausbau ansetzte! Da wäre der Verkehr vierspurig durchs Fichtelgebirge geflossen, um dann vor dem Waldsteintunnel im Stau zu stehen! Da verglich man die Kosten für einen vierspurigen Ausbau der Südtrassen mit einem zweispurigen Waldsteintunnel! Die zweite Röhre wird dann irgendwann mal gebaut!
Nachdem dies bekannt wurde, spielt neuerdings der Preisunterschied überhaupt keine Rolle mehr. Die südlichen Trassen wurden aus der Planung genommen, da sie aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen sowieso kaum zu realisieren sind. Man vergleicht nur noch die Nordtrassen. Eine Trasse entlang der alten B303 läuft noch so nebenbei mit, "aber die ist ja sowieso kaum zu realisieren" (Originalton Winkler)! Bei einer Info-Veranstaltung am 25.10.07 im Marktleuthener Stadtrat hat es Baurätin z.A. Winkler versucht zu begründen: Mit der alten Trasse der B303 kommt man bei Bad Berneck sehr hoch an und müßte das Weißmaintal mit einer Brücke überspannen, um zur A70 zu gelangen. "Das ist ja praktisch fast unmöglich." Aber wenn bei Marktleuthen das Egertal einschließlich Häusern (Eckenmühle) mit einer Brücke überspannt wird, das ist dann plötzlich großartig! Hier wird mit zweierlei Maß gemessen! Und die Südtrassen sind ja angeblich so viel länger! Daß der Ost-West-Verkehr bei den Nordtrassen erst viele Kilometer auf der überlasteten Nord-Süd-Autobahn A9 fahren muß, um zur nächsten Autobahn Richtung Westen zu kommen, was spielt das schon für eine Rolle!
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Es gibt tatsächlich Leute, die erhoffen sich durch diese Transitautobahn Industrieansiedlungen! Da müßten Hof und Selb ja nur so aufblühen, die liegen ja direkt an Autobahnen. Glauben Sie wirklich, für Kleinstädte würden extra Ausfahrten gebaut? Der Verkehr wird an uns vorbeirauschen, die tschechischen Laster werden ihre Rußwolken hinterlassen und die letzten verbliebenen Einwohner werden vor dem Lärm und dem Dreck flüchten! Das innere Fichtelgebirge ist nach drei Seiten von Bergketten umgeben, wodurch im Innern der Luftaustausch gering ist. Weiterhin bildet das Egertal eine Senke, in der sich Schadstoffe und Feinstaub bei Windstille konzentrieren. Gerade im September 2007 gab es ein neues Urteil, wonach Städte verpflichtet sind, ihre Einwohner vor Feinstaub zu schützen, notfalls mit Fahrverboten (Frankenpost vom 29.9.07, Seite 5). Was glauben Sie, was passiert, wenn durch die Autobahn die Feinstaubbelastung im inneren Fichtelgebirge die Grenzwerte überschreitet? Glauben Sie, dann wird die Autobahn gesperrt? Nein, dann dürfen wir nicht mehr fahren! Ganz abgesehen davon, daß die paar Menschen, die noch hierbleiben werden, ihr restliches Leben in einem Feinstaub- und Schadstoff-See mit ständiger Lärmberieselung verbringen müßten! |
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Gibt es eine Lösung?
Natürlich muß der Verkehr Ost-West irgendwo fließen. Leistungsfähige Verkehrswege sind für die Wirtschaft und unser modernes Leben erforderlich. Betrachtet man die Straßen großräumiger, sieht man, daß z.B. die Verbindung Prag - Frankfurt durch das Fichtelgebirge kaum kürzer ist als über Waidhaus und Nürnberg. Die A6 ist seit September 2008 durchgängig als Autobahn ausgebaut. Dieser Weg (blau) ist genau so schnell wie er durch das Fichtelgebirge wäre (rot).
Nach Fertigstellung der A6 über Waidhaus hat der Verkehr durch das Fichtelgebirge abgenommen und ein moderater, nicht autobahnähnlicher Ausbau der B303 würde genügen, vor allem wenn man sie als Maut-Ausweichstrecke mit LKW-Maut belegen würde (was andernorts gut funktioniert!). Sie führt über weite Strecken durch Fichten-Monokulturen und ist dort ohne größere Schäden vierspurig ausbaubar. Teilweise wurde zu diesem Zweck schon der Wald entlang der Straße gerodet. Noch vor Bad Berneck könnte sie das Maintal durchqueren und direkt ins Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach münden. Selbst mit entsprechenden Schutzmaßnahmen für anliegende Städte käme das wesentlich billiger als eine völlig neue Trasse quer durch den Naturpark. Damit dies unmöglich wird, z.B. wegen des engen Tals zwischen Bischofsgrün und Bad Berneck, plant man die Trasse "autobahnähnlich", d.h. mit gelben Schildern aber nach den gleichen Regeln wie eine Autobahn. Da wird ein gigantischer Autobahn-Kurvenradius angesetzt, und prompt geht das nicht zwischen Bischofsgrün und Bad Berneck, ebenso eine maximale Längsneigung (Steigung), dann kommt man bei Bad Berneck zu hoch heraus, da kann man noch so viel untersuchen. Was fehlt, sind nicht große Kurvenradien sondern Überholmöglichkeiten. 80 bis 90 % der B303-alt kann man auf der bisherigen Trasse vierspurig ausbauen. Mehr ist nicht erforderlich, und eine Durchquerung des Maintales ist ohne weiteres möglich, wenn man nicht die engen Regeln einer Autobahn ansetzt. Ebenso sind "nicht autobahnähnliche Ortsumgehungen" viel leichter zu realisieren.
Bei der Neuplanung und dem Vergleich dieser Trasse mit Nord- oder Südumgehung des Fichtelgebirges wurde hier völlig unsinnigerweise ein Abzweig Richtung Norden (!!!) geplant. Der einzige Grund: Ein "autobahnähnlicher" Ausbau zwischen Bischofsgrün und Bad Berneck ist tatsächlich schwierig. Dies hat nur einen Sinn: Diese Trasse unsinnig erscheinen zu lassen. Und ich erwähne es nochmals: Schuld daran ist nicht das Bauamt, sondern die Vorgaben der Politik (siehe oben). Der Bayreuther Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk (CSU) wohnt z.B. in Goldkronach und seine Wähler natürlich in dieser Gegend! Ihn werden wir nicht umstimmen können, aber wir können ihm unsere Meinung unüberhörbar sagen. Und nur wenn unsere Politiker an einem Strang ziehen, können sie den Einfluss eines Herrn Koschyk aufwiegen. * Lt. br-online.de vom 14.1.09 hat Herr Koschyk erklärt, aufgrund des gesunkenen Verkehrsaufkommens sei eine neue Trasse politisch nicht mehr durchsetzbar und "er wolle sich dafür einsetzen, bei der nächsten Fortschreibung die B303-neu aus dem Bundesverkehrswegeplan zu nehmen." Das klingt fast zu gut um wahr zu sein! Die Einschränkung kommt auch sofort im nächsten Absatz: Er wolle noch das Ergebnis der Umweltverträglichkeitsstudie abwarten. Deren Abschluss wurde aus unerfindlichen Gründen von Ende 2008 auf Ende 2009 hinausgeschoben. Klang das nicht eher wie "Wollen wir erst mal die Wahlen abwarten!"? Nun sind die Wahlen vorbei, die Umweltverträglichkeitsstudie liegt angeblich vor, aber ich habe noch nicht gehört, dass die Trassen aus dem Bundesverkehrswegeplan genommen worden sind! Warum fahren denn überhaupt noch so viele LKWs im Fernverkehr über die B303 oder das innere Fichtelgebirge? Nicht weil's schneller ist, oder kürzer, oder schöner, oder besser. Nein, der Grund ist: Die B303 und unsere Landstraßen kosten keine Maut!!! Das ist für einen großen Teil des LKW-Fernverkehrs der einzige Grund, hier zu fahren, und aufgrund dieser Verkehrszählungen begründet man den "Bedarf" für einen derart übertriebenen Ausbau. Wird die Autobahn durch das Fichtelgebirge gebaut, kostet auch diese Maut, dann hat der Fernverkehr zwei Autobahnen zur Auswahl, und die alte Trasse der B303 noch obendrein, welch Luxus! Im Spessart, wo sich beide treffen, und Staus praktisch täglich ganz normal sind, wartet man schon jahrzehntelang auf einen dreispurigen Ausbau. Warum muß mit dem Geld ausgerechnet unser Fichtelgebirge zugeteert werden? Wenn das eintritt, ist der Naturpark Fichtelgebirge von zwei Nord-Süd-Autobahnen eingerahmt und von zwei(!) großen Ost-West-Straßen durchschnitten. Eine Straßendichte wie im Ruhrgebiet! Dann sollte man den Naturpark e.V. auflösen und das Fichtelgebirge in "Verkehrspark" umbenennen! |
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Aus meiner Sicht ergibt sich als Hauptforderung:
Planung einer nicht autobahnähnlichen, aber großenteils vierspurigen B303 auf der alten Trasse, mit Ortsumgehungen und Einmündung ins Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach zur A70 Richtung Westen und Belegung mit Maut als Maut-Ausweichstrecke. |
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| Falls der Bau einer autobahnähnlichen Strecke nicht verhindert werden kann: | |||||||
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Warten Sie nicht bis die Entscheidungen unwiderruflich stehen!
Eine Änderung ist nur auf der politischen Schiene zu erreichen, da das Bauamt Bayreuth nach den Vorgaben der Politiker planen muß. |
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Es reicht nicht, nur einfach "nein" zu sagen.
Unsere Volksvertreter und Vorstände müssen ihr politisches Gewicht gemeinsam in
die Waagschale werfen, zur Not auch mal über Parteigrenzen hinweg!
Für unsere Heimat. |
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| Eine Autobahntrasse mitten durch einen Naturpark ist nicht mehr zeitgemäß!!! |
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