Der Jean-Paul-Brunnen im Fichtelsee-Moor

Der Jean-Paul-Brunnen im Fichtelsee-Moor

Ein eisenhaltiger Säuerling entspringt im Moorgebiet oberhalb des Fichtelsees. Das Wasser ist eisenhaltig wie das gesamte Gestein der Gegend. Im nahen Fichtelberg gab es schon im Mittelalter ein  Eisenbergwerk. Sauerbrunnen bzw. Sauerquellen gibt es viele im  Egertal bis hinein nach  Tschechien mit seinen Heilbädern  Franzensbad, Marienbad und Karlsbad. Das Quellwasser enthält auch das radioaktive Edelgas Radon, ein Hinweis auf den Urangehalt im Untergrund des Fichtelgebirges. Das Gas wird in  Weißenstadt mit der sogenannten Radonbalneologie für Heilzwecke genutzt. Am  Rudolfstein und bei Großschloppen wurde Uran in seinen Verbindungen Torbernit, Autunit und Pechblende bergmännisch abgebaut. Davon konnte Jean Paul natürlich noch nichts wissen.


 Jean-Paul Richter
 Der Fichtelsee
 Fichtelgebirge