Neumühle - Eckenmühle

im Fichtelgebirge

Wo sich die Eger kurz vor Marktleuthen im Fichtelgebirge durch ein enges Tal zwängt, liegt Neumühle, das auf eine 1610 hier errichtete Mühle zurückgeht. Die Brüder Christoph und Jakob Vates aus Hebanz kauften sie im Jahr 1889. Sie schlossen die Mahlmühle und errichteten eine Steinschleiferei für die sie die Wasserkraft der Eger nutzten. Der steinverarbeitende Betrieb vergrößerte sich in der Folgezeit, so dass noch einige Arbeitsgebäude und auch Wohnhäuser gebaut wurden. 1975 stellte die Steinschleiferei ihren Betrieb ein. Wegen der Lage in dem engen Tal entstand hier keine Landwirtschaft und so hat das Dorf heute nur noch ca. 25 Einwohner. Neumühle im Fichtelgebirge
Zwischen Neumühle und Marktleuthen liegt die Eckenmühle. Ein Mühlgraben, der in Neumühle Wasser von der Eger abzweigt, versorgte sie mit Energie. Heute wird daraus elektrischer Strom gewonnen. Eckenmühle

Eine hohe steile Felsformation im Wald bei Neumühle wird Hirschsprung genannt.
Die Felsen sind dicht mit Moosen überzogen.
Hirschsprung im Fichtelgebirge
Hirschsprung Bemooste Felsformation

Hakenkreuz Am höchsten Punkt des Hirschsprungs hat in der Nazi-Zeit jemand begonnen, ein  Hakenkreuz einzumeißeln. Wahrscheinlich wurde er während seiner Arbeit von der Wirklichkeit eingeholt...

Darstellung zur Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte nach § 86 Abs. 3 StGB
Begonnenes Hakenkreuz




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