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Die Stadt mit ca. 4000 Einwohnern liegt in der Nordostecke Bayerns
in der Mittelgebirgslandschaft des
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ca. 550 m über dem Meeresspiegel an der noch jungen Eger.
Der Fluß entspringt am Hang
des Schneeberges, verläßt bei Hohenberg Deutschland
und mündet in Tschechien in die Elbe.
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Einen aktuellen
Blick auf Marktleuthen erhalten Sie von dieser auf dem Kornberg. |
Nach dem ersten großen Stadtbrand am 19. März 1577, der durch "Unachtsamkeit beim Fässerpichen" entstand, berichtet ein Chronist aus Eger, daß dem Brand "65 Häuser, 9 Städel und eine Person" zum Opfer fielen.
Eine harte Zeit war das 17. Jahrhundert. Der dreißigjährige Krieg hatte seine Auswirkungen mit Einquartierungen, Kriegszahlungen und Plünderungen durch verschiedene "Heerhaufen". Doch damit
Ein halbes Jahrhundert später kam der nächste Schicksalsschlag. In einem Bericht ist zu lesen: "Am 16. August 1691, während man in der Kirche gerade das Lied An den Wasserflüssen Babylons sang, schlug ein zorniges Donnerwetter in einen Vogelbeerbaum. Der Brand vernichtete 14 Häuser und 10 Städel." |
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Die
Altstadt,
wie sie heute zu sehen ist,
wurde größtenteils in den Jahren nach dem letzten großen Brand am 20. September 1843 erbaut. Sie besteht aus wuchtigen Bürgerhäusern, wie sie für das 19. Jahrhundert in unserer Gegend typisch sind. Sie gruppieren sich schutzsuchend um die Kirche und das Rathaus wie die Schalen einer Zwiebel. |
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Trotz der schon vorhandenen Eisenbahn verkehrten bis ca. 1920
regelmäßig Postkutschen. Im "Gasthof zur Post" befand sich zeitweise die
Marktleuthener Postablage.
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| Ein "Meilenstein des technischen Fortschritts" war um 1910 das Marktleuthner Elektrizitätswerk mit einer Leistung von sage und schreibe 25 PS, welches mit Koksofengas betrieben wurde. Das Gebäude wurde später als Steinschleiferei genutzt und beherbergt heute die "Arche", ein Künstler-Atelier und "Gesamt-Kunstwerk". |
| Leider forderte der Lauf der Zeit auch seine Opfer... | |||
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Die Markgrafenbrücke, eine sechsbogige Brücke über die Eger, erbaut 1596 unter Markgraf Georg Friedrich und 1776 renoviert, war dem Verkehr nicht mehr gewachsen und mußte 1964 einem Neubau weichen. |
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Der
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Die Entwicklungsarbeit der Marktleuthner wurde 1954 durch
die
Verleihung der Stadtrechte
belohnt. Zur "Stadterhebungsfeier"
am 16. Oktober 1954 kam der damalige bayerische Staatsminister
Dr. Hoegner, und die Marktleuthener trafen sich zu einer
großen Kundgebung auf dem Marktplatz. Bürgermeister
war damals Adolf Schmeissner. Wichtige Ereignisse in der
Geschichte Marktleuthens finden Sie in der
In den Krisen- und Inflationsjahren 1923 und 1947 in Marktleuthen herausgegebenes |
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| Während um die Jahrhundertwende 4 Brauereien die ganze Gegend belieferten, ist heute davon keine mehr übrig. Ein Brauereischlot dient nur noch als Standort des Storchennestes. Auch die "Glashütte", später "Bayerische Hohlglasfabrik" mußte 1964 ihre Pforten schließen und von den ehemals 5 Steinbetrieben waren 1970 noch vier übrig, heute zwei. |
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Der
Marktplatz
wird dominiert
von der evangelischen Kirche St. Nikolaus und dem Rathaus. |
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Sehenswert in der
evangelischen Kirche St. Nikolaus
ist die Kassettendecke aus dem Jahr 1718 mit
ca. 2 x 2 m großen Deckengemälden von den Malern
Matthes Gebhard aus Marktleuthen und
Johann Jacob Radius aus Kirchenlamitz. Als weiteres die
Spätrenaissance-Kanzel von 1617, der 1780 in Bayreuth
gefertigte Taufengel und der Akanthus-Altar
von 1667 mit einem Altarbild der Abendmahlsszene von 1643,
welches am 15. April 1643 von einem Johann Erhard Büchta
gestiftet wurde.
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Die
katholische Kirche St. Wolfgang
wurde 1956 erbaut und ist modern gestaltet.
Ihr Inneres ist von lichtdurchfluteter schlichter Schönheit.
Ausführliche Informationen und Fotos finden Sie |
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Der größte
Arbeitgeber
ist die Porzellanfabrik Winterling.
Daneben gibt es an
kleineren Bertieben: kunsthandwerkliche Zinngießerei,
Porzellanmanufaktur, steinverarbeitende Betriebe, Druckereien etc.
Im neu erschlossenen Baugebiet "Rohrsbach" stehen Baugrundstücke zu günstigen Preisen (um € 37 pro m 2 ) zur Verfügung. |
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Marktleuthen und seine Ortsteile bieten sich für einen erholsamen Urlaub in herrlicher ruhiger Landschaft an. Eingebettet in den "Naturpark Fichtelgebirge" steht ein Netz von Rundwanderwegen um die Stadt und das ausgedehnte Wanderwegenetz des Fichtelgebirgsvereins zur Verfügung. |
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Durch die Höhenlage sind die Temperaturen im Sommer angenehm und im Winter liegen relativ schneesichere Skigebiete in unmittelbarer Umgebung (Skiabfahrten am Kornberg und Ochsenkopf, bei Mehrmeisel und Neubau, außerdem vielfältige Langlaufmöglichkeiten). |
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| Bücher und Kartenmaterial über unsere Gegend: |
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