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Ausflugsgaststätte Altes Pfarrhaus

zwischen Schönwald und Pilgramsreuth
am Nordhang des Kornbergs im Fichtelgebirge
in der Einöde Göringsreuth

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Ausflugsgaststätte Altes Pfarrhaus bei Schönwald
Zwischen Schönwald am Osthang des Kornberges im Fichtelgebirge und Pilgramsreuth, einem Ortsteil von Rehau, liegt tief im Wald die Einöde Göringsreuth mit der beliebten Ausflugsgaststätte Altes Pfarrhaus. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1812 und besteht äußerlich noch in der ursprünglichen Form. Innen wurde es vom Eigentümer, dem Freiherrn von der Borch, um das Jahr 2000 renoviert und dabei auch an die Wasserleitung und das Stromnetz angeschlossen. Der Name "Altes Pfarrhaus" kommt daher, dass ein Pfarrer, der sowohl in Schönwald als auch in Pilgramsreuth Gottesdienste hielt, das Haus ungefähr in der Mitte zwischen beiden Orten baute. Zur Gaststätte wurde es erst 1875, als es von den zahlreichen Steinbrucharbeitern und Waldarbeitern am nahen Großen Kornberg im Fichtelgebirge gerne besucht wurde. Mit dem Auto ist es von Schönwald auf einer Schotterstraße zu erreichen.
Ausflugsgaststätte Altes Pfarrhaus bei Schönwald am Kornberg im Fichtelgebirge
In dem Haus spukt übrigens ein Gespenst, bei dem es sich um den Grafen Arno Achim von Arnim (1851-1919), den Urgroßvater des Freiherrn von der Borch handelt. Er war Eigentümer des Waldes um das Haus und erwischte im Jahr 1919 Männer beim Stöckegraben in seinem Wald. Sein Förster hatte ihnen dies erlaubt, aber vergessen, es dem Grafen zu sagen. Es kam zum Streit und der Graf verlangte von den Männern, ihre Hacken abzugeben. Weil sie sich weigerten, schoss er dem schon im Ersten Weltkrieg verwundeten Porzellansortierer Hans Küspert in die Hüfte. Daraufhin schlug einer der anderen Männer dem Grafen mit der Keilhaue auf den Kopf. Man versuchte, ihn ins Spital nach Selb zu bringen, er starb aber unterwegs in der Rettungskutsche. Seitdem wandelt er nachts im Pfarrhaus ruhelos als Waldgeist umher.

Arno Achim von Arnim war ein sächsischer Kammerherr, der 1872 das Rittergut Schönwald und ein Jagdschloss in der Nähe kaufte. Dieses Schlossgebäude liegt zwischen Schönwald und Selb und wurde ursprünglich 1778 erbaut und seither verschiedentlich umgestaltet. In den Jahren 1919 bis 1929 musste es nach einem verheerenden Brand von Grund auf neu wiederaufgebaut werden. Weitere Umbauten erfolgten 1996. Es beherbergt auch die Forstverwaltung des Freiherrn von der Borch.


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