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| Die Evangelische Kirche in Schwarzenbach an der Saale stammt in ihrem heutigen Zustand größtenteils aus dem 19. Jahrhundert. Im Jahr 1322 erstmals urkundlich erwähnt, fiel sie im Lauf der Jahrhunderte drei Bränden zum Opfer:1610, 1689 und 1810. Sie ist St. Gumbertus geweiht, einem fränkischen Edelmann, der im 8. Jahrhundert bei Ansbach ein Marienkloster mit den Ordensregeln der Benediktiner ora et labora (bete und arbeite) gründete. | |
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Die Kirchturmspitze trägt einen Wetterhahn. |
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An der Fassade befinden sich zwei Sandsteinreliefs. Eine Inschrift lautet
H. Hultzsch 1891.
Das eine stellt die Szene dar, als Jesus sagte »Lasset die Kindlein zu mir kommen!«, und sie segnet. Das zweite Relief zeigt Jesus bei Maria und Martha »Eines aber ist not: Maria hat das gute Teil erwählet; das soll nicht von ihr genommen werden.« Ob es sich dabei um die gleichen Frauen Maria und Martha handelt, die ihn in Bethanien zum kranken Lazarus rufen, ist mir nicht ganz klar Oft wird behauptet, diese wäre identisch mit aber auch von dieser Geschichte gibt es mehrere Versionen: |
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Vor der Kirche findet man ein Denkmal für Martin Luther von 1883. Sein Gesichtsausdruck passt gut zu der Inschrift: »Eine feste Burg ist unser Gott«, einem Kirchenlied, das er um 1529 schrieb. |
| Auch auf einem der Buntglasfenster ist der Reformator Martin Luther zu sehen. Hier befindet er sich in Gesellschaft von Philipp Melanchthon. Der Philosoph und Theologe lebte von 1497 bis 1560 und war ebenfalls eine treibende Kraft der Reformation in Wittenberg. | |
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| Eines der Buntglasfenster, geschaffen von der Mayer'schen Hofkunstanstalt in München, zeigt das Heilige Abendmahl. Auch hier hat einer der Jünger seinen Kopf müde bei Jesus auf den Tisch gelegt. Seine Züge sind allerdings nicht so weiblich wie bei älteren Darstellungen. Hier könnte es durchaus der junge Johannes sein. | |
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Das Altarbild zeigt Jesus mit seinen Wundmalen. Seine Körperhaltung ist inspiriert von dem Gemälde Verklärung Christi, das Raffael (Raphael) im Jahr 1520, kurz vor seinem Tod, fertigstellte. |
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