Die Abstammung von Jesus, Jesu Abstammung

Nehmt den Schleier von den Augen und seht hin!

Die Abstammung von Jesus,
grammatikalisch richtig: Jesu Abstammung

Es steht alles in der Bibel!

Fangen wir an mit Jesu Herkunft. Was sagt die Bibel dazu?

Das Evangelium des Matthäus sagt uns dazu folgendes im 1. Kapitel, Verse 1-25:
"1. Das ist das Buch von der Geburt Jesu Christi, der da ist ein Sohn Davids, des Sohnes Abrahams.
2.Abraham zeugte Isaak ... (usw.) bis
16. Jakob zeugte Joseph, den Mann Marias, von welcher ist geboren Jesus, der da heißt Christus.
17. Alle Glieder von Abraham bis auf David sind vierzehn Glieder. Von David bis auf die babylonische Gefangenschaft sind vierzehn Glieder. Von der babylonischen Gefangenschaft bis auf Christum sind vierzehn Glieder.
18. Die Geburt Christi war aber also getan. Als Maria, seine Mutter, dem Joseph vertrauet war, ehe er sie heimholete, erfand sich's, daß sie schwanger war von dem Heiligen Geist.
19. Joseph aber, ihr Mann, war fromm und wollte sie nicht rügen, gedachte aber sie heimlich zu verlassen.
20. Indem er aber also gedachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach: Joseph, du Sohn Davids fürchte dich nicht, Maria, dein Gemahl, zu dir zu nehmen; denn das in ihr geboren ist, das ist von dem Heiligen Geist.
21. Und sie wird einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen; denn er wird sein Volk selig machen von ihren Sünden.
22. Das ist aber alles geschehen, auf daß erfüllet würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht:
23. Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Emanuel heißen, das ist verdolmetschet, Gott mit uns.
24. Da nun Joseph vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm des Herrn Engel befohlen hatte, und nahm sein Gemahl zu sich.
25. Und erkannte sie nicht, bis sie ihren ersten Sohn gebar, und hieß seinen Namen Jesus."

Was wird hier eigentlich beschrieben?

Ihr habt Augen und öffnet sie nicht - Ihr seid des Lesens und schreibens kundig, aber Ihr verstehet trotzdem nicht?

Schon als Kind ist mir folgender Widerspruch aufgefallen: Obwohl Joseph doch gar nicht Jesu Vater ist - wie bereits in den wenigen obigen zeilen beschrieben - wird die Abstammung Jesu aus dem Hause Davids von JOSEPH hera bgeleitet. Wenn Jesus doch gar nciht mit Joseph verwandt ist, dann müsste doch ganz einfach rein logisch Jesu Herkunft aus dem Hause David von MARIA her abgeleitet werden, denn Jesus ist doch angeblich nur mit Maria hier auf Erden verwandt und nicht mit Joseph. Da stellt/e sich mir sofort die Frage: was ist denn nun? Ist Jesus von Joseph gezeugt und damit aus dem Hause David? Oder ist Maria aus dem Hause David, und dann stimmt der Stammbaum nicht, obwohl Josephs Abstammung aus dem Hause David noch einmal in Vers 20 noch einmal bestätigt wird? Oder hat Jesus gar nichts mit dem Hause David zu tun, weil er ja eh nicht mit denen blutsverwandt ist? Also, irgendwas stimmt hier rein logisch nicht!

Was bedeutet nun die Jungfrau Maria?

In den alten Zeiten war eine Jungfrau eine sehr wohl sexuell aktive Frau. Der Ausdruck "Jungfrau" bedeutet nichts anderes, als dass es sich um eine Frau handelt, die - noch - keinem Mann gehört und deshalb frei über sich, ihr Leben und ihren Körper verfügen kann. Die Jungfrauschaft in unserem Sinne ist erst eine Erfindung der katholischen Kirche und hat mit dem Leben der historischen Maria herzlich wenig zu tun.

Was sagt uns die jungfräuliche Geburt?

In den alten matriarchalen Religionen hängt die jungfräuliche Geburt immer wieder mit der Erschaffung der Erde und des Lebens zusammen. Die Große Göttin, die ja noch alleine existierte schuf die Welt und den Sohn aus sich selbst heraus einfach deshalb, weil es noch nichts und niemanden anders gab außer ihr.

Mit anderen Worten: die jungfräuliche Geburt ist ein uraltes MATRIARCHALES Symbol, mit andere Worten: Jesus ist der Sohn einer Priesterin der Großen Göttin, die ihren Sohn in Freiheit, als freie Frrau, von dem Mann, dem sie sich in Liebe hingab, empfing und gebar.

Wenn die Aussage der Bibel stimmt - und es kein späterer Einschub ist - dann ist Joseph nicht der Vater des Kindes. Da aber die Herkunft Jesu aus dem Hause David so sehr betont wird, denke ich mal, dass sie eine wichtige eund entscheidende Rolle spielt, so dass ich davon ausgehe, dass Joseph der leibliche Vater des von ihm gezeugten Jesuskindes ist.

Wenn wir jetzt ab re noch einmal davon ausgehen, dass Jesus nur mit Maria, der großen Göttin, verwandt ist, dann gerät der Evangelist in ein großes Dilemma: er müsste Jesu Abstammung aus dem Hause David mit Mariae Abstammung aus dem Hause David begründen. Das was mir als Kind einzig logisch erschien unter der Prämisse, dass Joseph NICHT der leibliche Vater Jesu ist, bedeutet aber gerade für das patriarchale Christentum eine absolute Heruasforderung: das Matriarchat ist matrilinear sturkturiert, die Abkunft wird also von der Mutter her abgeleitet, das patriarchat patrilinear, also nach der Abstammung vom Vater her.

Wie kann denn nun das Neue Testament ausgerechnet mit einer matrilinearen Herkunft beginnen, nachdem im Alten Testament alles aber auch wirklich alles unternommen wurde, um das Matriarchat auszurotten? Das wäre ja ein absoluter Rückfall ins Matriarchat! Hätte aber den Vorteil, dass die Geschichte vom Zimmermannssohn glaubwürdiger wäre, da ja der derzeitige Stand zu dieser Zeit eindeutig vom Ehemann her bestimmt würde. Da aber Joseph, der Vater Jesu, ein Königssohn war, war dait auch Jesu kein Kind einer armen Zimmermannsfamilie sondern eben ein ganz realer und politisch gefährlicher Königssohn und legitimer Erbe des jüdischen Königsthrons. Unter dieser Prämisse erscheinen einige Bibelstellen mit Sicherheit in einem ganz anderen Licht!

Weiter im Text: Joseph erkannte Maria nicht ....

Der Ausdruck, er "erkannte" sie, hat nichts damit zu tun, dass man jemanden im landläufigen sinne erkennt, sondern es bedeutet die sexuelle Vereinigeung mit einer anderen Person, die in der bibel nciht als gegenseitige körperliche Befriedigung dargestellt wird sondern als einen ganz tiefen Erkenntnisprozess, der damit zu tun hat, sich voll auf den bzw. die andere einzulassen und in der vor der patriarchalen Zeit heiligen geschlechtlichen Vereinigung den bzw. die andere in ihrem tiefsten Wesen zu erkennen. In vorpatriarchaler Zeit war dies die rituelle Heilige Hochzeit, der Hierosgamos, der hier in dem Wort "erkennen" für "zeugen" noch anklingt.

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