Karolinenhain - Ruggenmühle

Karolinenhain ist eine Siedlung aus weitverstreuten landwirtschaftlichen Einzelgehöften mit ca. 10 Einwohnern im inneren Fichtelgebirge. Der Wunsiedler Zuckerfabrikant Florentin Theodor Schmidt ließ um 1813 mitten im Wald ein Landhaus errichten und nannte dieses zu Ehren seiner Verlobten Juliane "Linnenhain". Es wurde die Keimzelle der nach und nach entstehenden Streusiedlung.

Außergewöhnlich für unsere Gegend war eine Windmühle, die etwa bis Mitte unseres Jahrhunderts stand und mit der vor allem Knochenmehl hergestellt wurde.

In der Nähe, idyllisch im Wald versteckt, befindet sich die Ruggenmühle, die erstmals 1499 erwähnt wird. Das heutige Gebäude wurde um 1770 durch den Müller Johann Jakob Vogel errichtet. Das altdeutsche Mahlwerk arbeitete bis 1955 und ist bis heute vollständig erhalten.

Karolinenhain - Ruggenmühle




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