Der Siebenstern(Trientalis europaea)
Die Blume und das Symbol
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Seinen
Namen hat er natürlich daher, dass die Blüte aussieht, als hätte sie
sieben Blütenblätter. Botanisch sind es allerdings keine echten
Blütenblätter.
Der Siebenstern gehört zur großen Familie der Myrsinengewächse (Myrsinaceae), zu der z.B. auch das bekannte Alpenveilchen und sogar einige Lianenarten gehören. Das zarte, zerbrechlich wirkende Blümchen, hat damit keine Ähnlichkeit. Durch das Verrotten der Fichtennadeln entsteht Huminsäure und der Granit setzt bei seiner Verwitterung keine Basen (Kalk) frei. Da der Siebenstern saure, basenarme Standorte liebt und Kalkböden meidet, kommt er an manchen Stellen in unseren Fichtenwäldern noch in größerer Zahl vor. Er blüht bei uns im Juni, ist aber relativ unscheinbar und daher leicht zu übersehen. |
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| Der Siebenstern hat allerdings nur meistens sieben Strahlen. Es gibt ihn auch mit fünf, sechs oder acht Blütenblättern, oder auch mit asymmdetrisch verformten Strahlen, wie ein Windrädchen. Ob es sich dabei um genetische und damit vererbbare Veränderungen handelt, oder um standortbedingte Wuchsformen, konnte ich (noch) nicht in Erfahrung bringen. | ||
Achtstrahliger Siebenstern
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Sechsstrahliger Siebenstern
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Siebenstern mit asymmetrischen Blütenblättern
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