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Oberfranken


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Oberfranken ist ein Regierungsbezirk im Nordosten Bayerns. Der Sitz der Bezirksregierung befindet sich in Bayreuth.

Landschaftlich ist es gekennzeichnet vom Frankenwald im Norden und dem Fichtelgebirge im Nordosten. Von hier fließt der Main Richtung Westen und bildet das klimatisch mildere Maintal von Bayreuth über Kulmbach und Lichtenfels bis Bamberg. Richtung Südwesten liegt die Fränkische Schweiz und im Nordwesten das Coburger Land und die Haßberge. Um den Dreifrankenstein, der den Schnittpunkt von Unterfranken, Mittelfranken und Oberfranken markiert, finden wir den Steigerwald.

Der nordöstliche Teil mit den Landkreisen Wunsiedel und Hof an der Saale und Teilen des Fichtelgebirges und des Frankenwaldes nennt sich auch Hochfranken.
Oberfranken

Fotos und Informationen aus Oberfranken:

Fichtelgebirge
 Das Fichtelgebirge

Fotos und Informationen über
das Mittelgebirge
im Herzen Europas
Bayreuth - Richard Wagner Festspiele
 Bayreuth

Altes und Neues Schloss
Richard Wagner Festspiele
Eremitage
Kulmbach mit Plassenburg
 Kulmbach

Historische Altstadt
 Die Plassenburg
Fränkische Schweiz
 Fränkische Schweiz

Felstürme und Burgen
Mittelalterfeste
Die Innerdeutsche Grenze
 Die Innerdeutsche Grenze

Fotos von der ehemaligen
Deutsch-Deutschen Grenze zwischen
Oberfranken, Thüringen und Sachsen,
Wende und Wiedervereinigung
Bamberg
 Bamberg

Historische Altstadt
Weltkulturerbe der UNESCO
Marktleuthen im Fichtelgebirge
 Marktleuthen

Kleine Stadt im Fichtelgebirge
Historische Altstadt
Burgruine Epprechtstein
 Burgruine Epprechtstein

bei Kirchenlamitz
im Fichtelgebirge
Uranbergbau bei Weißenstadt im Fichtelgebirge
 Historisches Uranbergwerk

am Rudolfstein
bei Weißenstadt
Festspielstadt Wunsiedel
 Festspielstadt Wunsiedel

Luisenburg-Festspiele, Felsenlabyrinth
Geburtsstadt des Dichters Jean Paul
Schönbrunn Schönbrunn
Burg Thierstein
 Burg Thierstein

Erbaut 1310 bis 1343 von
Albrecht Nothaft von Tyerstein
Besucherbergwerk Fichtelberg
 Besucherbergwerk Fichtelberg

Die Grube Gottesgab,
ein historisches Eisenbergwerk

Kirchenlamitz im Fichtelgebirge
 Kirchenlamitz

im Fichtelgebirge, in Oberfranken
Der Fluss Lamitz Der Fluss Lamitz
Burg Hohenberg
 Hohenberg

Vollständig erhaltene Burganlage,
Deutsches Porzellanmuseum,
Karolinenquelle
Der Kornberg
 Der Kornberg

bei Marktleuthen
im nördlichen Fichtelgebirge
Weißenstadter See
 Weißenstadt

Weißenstädter See, Radon-Kurzentrum
Siebenquell Gesundzeitresort
Der Waldstein Der Waldstein
Bad Alexandersbad
 Bad Alexandersbad

Heilbad am Fuß der Luisenburg
im Naturpark Fichtelgebirge
Die Kösseine
 Die Kösseine

945 m hoher Doppelgipfel
im südlichen Fichtelgebirge
Arzberg
 Arzberg

Historisches Eisenbergwerk
Volkskundliches Gerätemuseum
Bergnersreuth, Geotop Gsteinigt
Mittelalterfest zum Stadtjubiläum
Bischofsgrün
 Bischofsgrün

Stadt des Wintersports
und der Höhenklinik,
das Maintal, Karches,
die Venedigerhöhle
Der Schneeberg
 Der Schneeberg

Mit 1051 m der höchste Gipfel
des Fichtelgebirges
in Oberfranken
Schwarzenbach an der Saale
 Schwarzenbach an der Saale

am Nordrand des Fichtelgebirges,
Künstlerstadt von Jean Paul
und Donald Duck
Bad Berneck
 Bad Berneck

Kneipp-Heilbad im Maintal
am Westrand des Fichtelgebirges
Bad Steben
 Bad Steben

Heilbad im Frankenwald
Biedermeierfeste
Alexander von Humboldt

Schönwald und die Grenzdörfer zu Tschechien
 Schönwald

und die Grenzdörfer zu Tschechien
im östlichen Fichtelgebirge
Rehau in Oberfranken
 Rehau

in Oberfranken und das
verschollene Dorf Mähring in Böhmen
Pilgramsreuth
 Pilgramsreuth

am Nordhang des Kornbergs
im östlichen Fichtelgebirge
Warmensteinach
 Warmensteinach

Alte Bergbaustadt
Freilandmuseum Grassemann
Der Steinberg
 Der Steinberg

Basaltkegel mit den Nebengipfeln
Heiligenberg und Basalthügel
Lichtenberg
 Lichtenberg

Burgruine mit historischer Altstadt
im Frankenwald, Mittelalterfest,
der Fall Peggy
Marktredwitz
 Marktredwitz

Grenzenlose Landesgartenschau
in Marktredwitz und Eger 2006
Der Weißenstein bei Stammbach
 Der Weißenstein

bei Stammbach
am Westrand des Fichtelgebirges
Eklogitfelsen im Gipfelbereich
Himmelkron
 Himmelkron

im Weißmaintal, Historischer Ortskern,
Baille-Maille-Allee, Autobahnkirche,
die Legende von der Weißen Frau
Lanzendorf in Oberfranken
 Lanzendorf in Oberfranken

Die Fränkische Linie
Der Lanzendorfer Berg
Geschichte im Weißmaintal
Wolf im Wildpark Hundshaupten
 Wildpark Hundshaupten

in der Fränkischen Schweiz
Wölfe, Luchse und Elche
 
Die Eisenbahnstrecke Schiefe Ebene
 Die Eisenbahnstrecke Schiefe Ebene

Historisches Baudenkmal und Kulturdenkmal
Fallkörpersperre und andere Merkwürdigkeiten
 
Der Hirschsprung im Höllental
 Das Höllental im Frankenwald

Höllentalbahn
Friedrich-Wilhelm-Stollen
Hölle
Jean Paul, Dichter und Schriftsteller
 Jean Paul,
Dichter und Schriftsteller
aus Wunsiedel, lebte in Joditz, Schwarzenbach
an der Saale, Hof, Coburg und Bayreuth
Historischer Bergbau bei Sparneck
 Historischer Bergbau

auf Kupfer und Eisen
bei Sparneck
 

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Mein Oberfranken-Logo


Für ein Logo habe mir überlegt, was in Oberfranken den größten Wiedererkennungswert besitzt. Die Form des Regierungsbezirks Oberfranken auf der Landkarte hat keine einprägsame Form. Am bekanntesten haben sich, auch im Freundeskreis, folgende Dinge herauskristallisiert:
  • Das Bayreuther Festspielhaus
  • Die Plassenburg
  • Das Fichtelgebirge
  • Der Frankenrechen

Aus diesen vier oberfränkischen Begriffen machte ich einen Entwurf, den Erwin Schmidt aus Marktleuthen als Zeichnung ausführte. Sie können mein Logo für Oberfranken gern kostenlos verwenden, wenn Sie irgendwo auf Ihrer Website einen Link auf diese Seite einfügen.

Geschichte


Offiziell trägt die Gegend den Namen Oberfranken seit dem 1. Januar 1838. Vorher gehörte der größte Teil des Gebiets den Markgrafen von Ansbach-Bayreuth aus dem Haus der Hohenzollern. Als der letzte Markgraf Alexander von Brandenburg-Ansbach-Bayreuth 1791 abdankte, übertrug er die Ländereien gegen eine jährliche Leibrente von 300 000 Gulden (!) an Preußen. Dieses schloss 1795 beim Frieden von Basel einen Separatfrieden mit Frankreich, wodurch Napoleon hier das Sagen bekam. Nachdem Bamberg 1802 vom Königreich Bayern erobert wurde, kaufte Bayern die Gebiete des heutigen Oberfranken von 1806 bis 1810 Napoleon ab. So wurde das Gebiet am 30. Juni 1810 bayerisch und hieß Obermainkreis. Die Hauptstadt wurde Bayreuth. Im Jahr 1920 kam noch der Freistaat Coburg zu Bayern und damit auch zum heutigen Oberfranken, dessen Name sich 1838 als östlicher Teil des ehemaligen Herzogtums Franken ergab, das von den Würzburger Fürstbischöfen beherrscht wurde.

Auf dieses Herzogtum Franken ist wohl die heutige fränkische Identität dieses nordbayerischen Landstrichs zurückzuführen. So werden wir von Altbayern, welche die Donau oder den 49. Breitengrad als Weißwurstäquator und nördliche Grenze Bayerns sehen, oft als "Preußen" bezeichnet. So ist es kein Wunder, dass immer mal wieder der Ruf nach einem Bundesland Franken aus Unterfranken, Mittelfranken und Oberfranken mit der Hauptstadt Nürnberg laut wird. Auf der Landkarte Deutschlands hätte dieses eine respektable durchschnittliche Größe und auch die Einwohnerzahl könnte sich sehen lassen. Dass die Bayern das nicht zulassen, kann man als Hinweis werten, »dass sie schon wissen, was sie an uns haben«.

Hochfranken


Was hat es denn nun mit dem Begriff Hochfranken auf sich? Was ist der Unterschied zwischen "Ober-" und "Hoch"?

Es gibt drei fränkische Regierungsbezirke: Unterfranken mit der Hauptstadt Würzburg, Mittelfranken, dessen Verwaltungssitz zwar in Ansbach liegt, die "Gefühlte Hauptstadt" aber Nürnberg ist, und Oberfranken mit der Hauptstadt Bayreuth. Diesen Regierungsbezirk kann man wiederum grob in das westliche, niedriger gelegene und klimatisch wärmere Mainfranken mit Bayreuth, Bamberg, auch Coburg, und in den höher gelegenen nordöstlichen Teil mit Fichtelgebirge, Frankenwald und der Stadt Hof an der Saale unterteilen.

Die Menschen in diesem nordöstlichen Teil lebten in früheren Jahrhunderten vom Bergbau, dann von der Porzellan-, Textil- und Steinindustrie. Diese Industriezweige sind in neuerer Zeit zum großen Teil weggebrochen. Auch die Landwirtschaft ist aus klimatischen und geologischen Gründen gegenüber Mainfranken benachteiligt. Durch die  Grenze zur DDR im Norden und zu  Tschechien im Osten lag das Gebiet in einem toten Winkel. Die einzigen Vorteile waren wohl die leeren Straßen und die ruhige Lage, sofern man das als Vorteil sehen konnte. Um eine gemeinsame Identität des nordöstlichen Oberfrankens zu schaffen, hat man nach den Grenzöffnungen den Begriff Hochfranken eingeführt. Verschiedene Initiativen, wie zum Beispiel  www.hochfranken.org, versuchen nun, die Gegend unter diesem Begriff wieder bekannter zu machen, um die Wirtschaft und den Fremdenverkehr anzukurbeln. Es ist jedoch ein Kunstwort, mit dem viele nichts anfangen können, oder wollen.



Bücher und Kartenmaterial über Oberfranken:
24.3.2019
Seminare und Webinare für Journalisten und Reporter aller Medien in Oberfranken finden Sie bei der Akademie für Neue Medien im Langheimer Amtshof im oberfränkischen Kulmbach. Ausbildung und Weiterbildung für Online-Journalisten und Print-Journalismus, Video-Journalisten, Fernsehreporter und Crossmedia, Broadcaster im Hörfunk, TV und Film, Kommunikationsmanager, Sprechtraining und Mitarbeiter in der Redaktion und Öffentlichkeitsarbeit.


24.3.2019