Fotos und Informationen
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ArzbergTeil 2: Bergbaumuseum Kleiner Johannes |
Reiseberichte mit Bildern |
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Das
Bergbaumuseum "Kleiner Johannes"
zeigt, warum Arzberg von
Erz-Berg
kommt. Vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert war das Fichtelgebirge ein
wichtiges Bergbaugebiet. Vor allem Eisen und Zinn, aber auch Kupfer und Gold
wurden in großem Stil abgebaut.
Eine Urkunde aus dem 14. Jahrhundert erwähnt schon ein "uraltes Bergwerk" in Arzberg!!! |
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| Die Verhüttung des Eisenerzes erfolgte in Hochöfen, die es in den verschiedensten Größen gab. Wegen des Waldreichtums des Fichtelgebirges verwendete man Holzkohle als Brennmaterial. Durch den großen Holzbedarf war das Fichtelgebirge bis ins 19. Jahrhundert viel kahler als heute, bis es anschließend systematisch mit Fichten aufgeforstet wurde. | ||
Gemälde "Hochofen im Walde" von Jan Brueghel d.Ä. um 1610 |
Schnittzeichnung eines Hochofens in Arzberg mit dem Siegel des Bergamtes Wunsiedel |
Auch mit Mini-Hochöfen versuchte man sein Glück. Hier ein Nachbau im Museum. |
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Der "Kleine Johannes" gehörte zeitweise zur nahen Johanneszeche, anfangs nur ein Tagebau, später auch mit Stollen. Von dort stammen auch einige Ausstellungsstücke, wie z.B. dieser Schrägaufzug. |
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Ebenfalls aus der Johanneszeche stammt diese Grubenbahn ... |
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| ...und die urige Feldbahnlokomotive. |
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Die Blütezeit des Bergbaus in Arzberg und im gesamten Fichtelgebirge lag im
14. und 15. Jahrhundert. Es war die Zeit als Botschaften wie diese:
"Im Fichtelgebirge ist ein Stein, den du nach einer Kuh wirfst, mehr wert denn
die Kuh!"
Abenteurer und Mineraliensucher aus ganz Europa anlockte, sogenannte
Venediger,
die nicht unbedingt aus Venedig stammen mussten, und auch
Walen
oder
Welsche
genannt wurden. Sie fanden sogar Eingang in die deutsche
Märchen-
Bereits ab Mitte des 15. Jahrhunderts nahm jedoch der Abbau ab. Erze, die im damals üblichen Tagebau erreichbar waren, oder mit Stollen, aus denen das Grundwasser nicht über größere Höhen hätte abgepumpt werden müssen, waren ausgebeutet und der Dreißigjährige Krieg gab dem Bergbau erst mal den Rest. Einen kleinen Höhepunkt erreichte der Erzabbau im Fichtelgebirge und im Frankenwald nochmals, als Alexander von Humboldt |
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| Arzberg: |
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